BdP steht für…

Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V.

Die interkonfessionellen Bünde Bund der Pfadfinder und Bund Deutscher Pfadfinderinnen schlossen sich 1976 zum Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. zusammen.

Das Konzept

Pfadfinden heißt…

…in der Gemeinschaft zu leben und diese zu erleben – zunächst in kleinen Gruppen. Im BdP gibt es für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene jeweils eine eigene Stufe mit eigenem Programm und eigenen Zielen. Wölflinge (7 bis 11 Jahre) in der Meute, Pfadfinderinnen und Pfadfinder (12 bis 16 Jahre) in der Sippe und in der Gilde, wobei es im Stamm Cebolon keine Gilden gibt, und Ranger und Rover (17 bis 25 Jahre) in der Runde.

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Die verschiedenen Ebenen

Ein Stamm, also eine Gruppe vor Ort, wird aus verschiedenen Stufen gebildet: Die Meuten, Sippen und Runden. Alle Mitglieder des Stamms wählen die Stammesführung. Außerdem gibt es noch den Stammesrat – dieser besteht bei uns aus allen aktiven Gruppenleitern, Pfadfinder*innen und Ranger und Rovern, die gemeinsam die Zukunft unseres Stammes lenken. Der Stammesrat findet einmal im Monat statt und wird über Email bekannt gegeben.

Die Stämme gehören jeweils einem der zwölf Landesverbände des BdP an und entsenden Delegierte in die Landesversammlungen. Dieses Gremium wiederum wählt den Landesvorstand und die Bundesdelegierten.

Unser Stamm gehört zum Landesverband Bayern e.V. – dieser wiederum hat außerdem die Bezirke, bei welchen wir zum Bezirk München gehören.

Bei uns heißt es Mitbestimmen

Auf der Landesversammlung, die ein Mal im Jahr stattfindet, diskutieren die Landesdelegierte (gewählt aus den Stammesmitgliedern) unter anderem über den Haushalt, über die Höhe der Mitgliedsbeiträge sowie über die Arbeit und Aktionen auf Landesebene. Außerdem wählen die Delegierten den Landesvorstand für eine Amtszeit von zwei Jahren und müssen ihn jedes Jahr entlasten. Auf der Bundesebene ist es ähnlich; der Bundesvorstand wird allerdings auf eine Amtszeit von drei Jahren gewählt.

Unser Ziel ist es, Jungen und Mädchen möglichst früh mit demokratischen Formen vertraut zu machen.

Das Halstuch

Getragen auf einem einfarbigen Hemd nennt sich das Halstuch Kluft oder Tracht. Kluft tragen gehört zum Pfadfinderleben genauso wie Lagerfeuer, Singen, Zelten und Wandern. Je nach Pfadfinderbund variiert auch die Farbe des Halstuchs oder die der Hemden. Die Kluft tragen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder als Zeichen ihrer Zusammengehörigkeit bei allen Unternehmungen, Treffen, Aktionen und vor allem auf Fahrt.

Mit der Kluft muss sich niemand ausgegrenzt fühlen, nur weil er nicht die neusten Marken trägt. Alle haben eine gemeinsame Kleidung und treten so als Teil einer Gemeinschaft auf. Die auffällige Kluft ist Türöffner bei der Schlafplatzsuche auf Fahrt und manchmal kommt es durch sie zu spontanen Einladungen und Begegnungen. Im BdP tragen wir ein blau-gelbes Halstuch und ein dunkelblaues Hemd. Bei den Wölflingen ist das Halstuch einfarbig gelb.

Bei uns im Stamm, ist das Klufttragen allerdings keine Pflicht: Wer eine tragen möchte ist herzlich dazu eingeladen, wer nicht, muss aber nicht. Anders ist das aber mit dem Tuch – als unser einziges Erkennungszeichen achten wir darauf, dass alle Mitglieder, die bereits versprochen haben, ihr Tuch auf offiziellen Aktionen wie Lagern, Gruppenstunden und vor allem öffentlichen Veranstaltungen jederzeit tragen.

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