Pfadfinden für alle!

Ein Stamm wird in die verschiedenen Stufen unterteilt, welche unterschiedliches Programm, passend für die Altersgruppen anbieten.

Wölflinge: Auf den Spuren von Mogli

Wölflinge heißen die Sieben- bis Elfjährigen, die sich Namen und Begriffe für das Leben in der Meute, ihrer Gruppe, aus dem „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling entliehen haben.

Wie die Romanfigur Mowgli lernen sie, sich in der Gruppe zurecht zu finden, Regeln für das Gruppenleben zu beachten, Aufgaben zu übernehmen, auf andere Rücksicht zu nehmen und tolerant zu sein, aber auch ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen.

Wölflinge lieben wilde Spiele und Toben. Sie verkleiden sich gerne und können zum Basteln fast alles gebrauchen. Auf kurzen Fahrten erobern sie sich ihre Umgebung und entdecken auf Lagern neue Orte.

Unsere drei Wölflingsregeln:

  • Ein Wölfling hilft wo er kann.
  • Ich will ein guter Freund sein.
  • Ich will auf den Rat des alten Wolfes hören.

 

Das Wölflingsversprechen:

Ich will ein guter Freund sein und unsere Regeln achten.

 

Und woran erkennt man einen Wölfling?
An seinem gelben Halstuch und am Wolfskopf auf seinem Hemd.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder: Immer auf der Suche nach Abenteuer

Pfadfinderinnen und Pfadfinder kennen keine Schranken, keine Grenzen, keine Hindernisse: Die 11- bis 15-Jährigen leben in der Sippe, so heißt in dieser Stufe eine kleine Gruppe von Kindern und Jugendlichen. Das Programm ihrer wöchentlichen Treffen ist abwechslungsreich: Sie lernen Knoten binden und Zelte aufbauen, sie basteln und singen, sie erkunden die Umgebung und engagieren sich sozial.

…gehen mit der Sippe auf Fahrt – am Wochenende oder in den Ferien, zu Fuß, mit Rad, Floß oder Boot. Das größte Abenteuer aber ist die Großfahrt: Ziel kann der Harz sein, das schwedische Småland oder die Gletscher Islands – immer auf der Spur des Neuen und Ungewissen. Stets lockt die Herausforderung, andere Menschen und Kulturen zu entdecken. Abends sitzen und singen die Jugendlichen am Lagerfeuer.

Unsere neun Pfadfinderregeln:

  • Ich will hilfsbereit und rücksichtsvoll sein
  • Ich will den Anderen achten
  • Ich will zur Freundschaft aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder beitragen
  • Ich will aufrichtig und zuverlässig sein
  • Ich will kritisch sein und Verantwortung übernehmen
  • Ich will Schwierigkeiten nicht ausweichen
  • Ich will die Natur kennen lernen und helfen sie zu erhalten
  • Ich will mich beherrschen
  • Ich will dem Frieden dienen und mich für die Gemeinschaft einsetzen, in der ich lebe

 

Unser Pfadfinderversprechen:

Ich will (im Vertrauen auf Gottes Hilfe) nach den Regeln der Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit euch leben.

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Und woran erkennt man die „Pfadis“, wie sie sich nennen?
An ihrem blau-gelben Halstuch und dem Zeichen aus Kleeblatt und Lilie auf ihrem Hemd.

Ranger und Rover: Spaß an der Verantwortung

Ranger und Rover bringen sich mit ihren Fähigkeiten ein: in der Gruppenleitung, bei der Fahrtenorganisation, der Kassenverwaltung oder in der Lagertechnik. Dabei wird eine ganze Menge von ihnen verlangt: Engagement, Einsatz, Zeit, Kompromissbereitschaft, Teamfähigkeit, Motivation und unendlich viel Geduld. Klingt anstrengend – doch die Ranger und Rover sind mit viel Spaß dabei!

Ranger und Rover machen das, was ihnen Spaß macht – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Ab 16 Jahren kann jede und jeder Ranger oder Rover sein. Es entsteht ein kunterbunter Haufen, der von den Eigenarten und Talenten jedes Einzelnen lebt. Ranger und Rover streiten gerne, denn sie haben eine eigene Meinung. Ihre Arbeit ist demokratisch organisiert: Die Gruppe verteilt Aufgaben und trifft Entscheidungen gemeinsam.

Das R/R Versprechen:

Ranger und Rover denken sich ihr Versprechen auf ihrer R/R Wache selbst aus. Sie können sich bei uns aussuchen ob sie bei ein- oder mehreren Personen, oder vielleicht sogar im großen Versprechensfeierkreis versprechen wollen.

In jedem Fall versprechen sie dem Stamm Aufgaben die sie meistern wollen, erzählen von ihren Gefühlen, Schwierigkeiten und allem was sie bewegt. Jedes Versprechen ist so individuell (und fast schon intim), dass man es nicht verallgemeinern kann.

Und woran erkennt man Ranger und Rover?
An dem rot-blauen „R/R“-Abzeichen auf dem Hemd oder dem Halstuch.

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